Album Review – The Franklin Electric mit „This Is How I Let You Down“

a0842288048_10.jpgEin ganz besonderes Album ist „This Is How I Let You Down“ der kanadischen Band The Franklin Electric. Ein Album in das ich mich direkt verliebt habe und welches mich mit seinem außergewöhnlich melancholischen und gefühlvollen Mix durch den Alltag trägt. Eine CD für alle Füchse die dem Stress entkommen wollen und eine ruhige Minute für sich selbst suchen, aber auch für ein paar romantische Stunden zu Zweit. Valentinstag ist also der passende Zeitpunkt euch dieses Meisterwerk der aus Montreal stammenden Band vorzustellen.

 

Zur Bandgeschichte: Der Tod eines Freundes veranlasste den heutigen Frontmann der Band, Jon Matte, dazu sich seit 2011 voll und ganz auf seine Musikkarriere zu konzentrieren. Lebe im hier und jetzt und träume nicht nur deine Träume, sondern mach sie wahr. Dieser Wunsch wurde nun erfüllt. 2012 gewann Jon Matte für das Lied „Old Piano“ einen Songwriting Contest, bei dem er sich mit seinem speziellen alternative pop-folk  Stil gegen rund 8000 Teilnehmer durchsetzen konnte. Motiviert durch diesen Sieg trug er Ideen für ein erstes eigenes Album zusammen und lud sich Freunde und Musiker für Tonaufnahmen ein. Ende 2015 wurde nun das Erstlingswerk veröffentlicht.

 

Schon der Einstiegssong „The Strongest Man Alive“ zeigt die große Bandbreite des Sängers und des perfekt getimten Zusammenspiels der Musiker. Zärtliche Trompetenklänge erklingen und leiten in das nächste Lied über. „Unsatisfied“ schafft es, unter anderem auch durch das markant rhytmische Schlagzeugspiel, einen hohen Wiedererkennungswert zu kreieren. Der Song „This Is How I Let You Down“ schlägt dann nochmal deutlich langsamere Töne an, die die Seele direkt berühren und dazu verführen einfach die Augen schließen zu wollen um jeden Moment des berührenden Klavierspiels und Gesangs zu genießen und die Außenwelt in einer Zeitlupe ablaufen zu lassen.

 

Durch das folgende Zitat von Jon Matte kann man die Grundstimmung des Albums hervorragend zusammenfassen: „A Song is like a friend or a lover. The more you listen to it, the more you get an understanding of their complexity and it sometimes create this magical feeling that surges without us expecting it.“ Die 11 Songs des Albums schaffen es eine intime Atmosphäre zwischen Musiker und Zuhörer zu entwickeln. Man fühlt sich wie auf einer gemeinsamen Reise die eine magische Verbindung aufbaut und plötzlich ist er da, dieser Moment in dem du weißt dieses Album lässt dich einfach nicht mehr los. Zu meinen Lieblingen gehören ganz eindeutig „Unsatisfied“, „Old Piano“ und „Watching From A Rooftop“. Vielleicht habe ich es durch dieses Review ja geschafft, dass auch der ein oder andere Fuchs von euch demnächst einen Lieblingssong von diesem Album sein eigen nennt. Ich bin jedenfalls schon jetzt ganz fuchsig auf die nächsten kreativen Schaffungen dieser Band und kann es kaum erwarten, dass die Kanadier am 29.03.16 nach Köln kommen. 5 Auftritte in Deutschland sind in ihrer Tour eingeplant.

 

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